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Projekte  |  Projects

BUCHGESTALTUNG  |  KURT ERICH MENDE

Der Berliner Buchgestalter Kurt Erich Mende, ein Schüler von Emil Rudolf Weiß, ist vor allem für seine Ausstattung von Büchern des S. Fischer Verlags aus der Zeit von etwa 1910 bis 1922 bekannt, darunter Werke von Hermann Hesse und Thomas Mann. Seine anschließende, von 1925 bis 1932 reichende Tätigkeit für den Rudolf Mosse Buchverlag, Berlin, die mit einer Versachlichung der Buchgestaltung (Einband, Schutzumschlag, Druckanordnung) einherging, hat bisher weniger Beachtung gefunden. Sie soll dokumentiert und entsprechend eingeordnet werden.

KUNSTGESCHICHTE  |  MAX OSBORN

Max Osborn (1870–1946) war ein ungemein produktiver Kunstkritiker und -publizist, der wie kein anderer das Kunst-, Theater-, Literatur- und Architekturgeschehen in Berlin über Jahrzehnte hinweg journalistisch berichtend und kritisch kommentierend begleitet hat. In Erinnerung geblieben sind vor allem seine Tätigkeit als Theaterkritiker der Berliner Morgenpost und Kunstkritiker der Vossischen Zeitung in den 1920er Jahren sowie einige seiner zahlreichen Buchveröffentlichungen. Weniger bekannt ist sein Engagement im Jüdischen Kulturbund nach 1933 sowie seine journalistische Tätigkeit für die jüdische Presse, die National-Zeitung (Basel) und ab 1941 für die New Yorker Emigrantenzeitung Aufbau im amerikanischen Exil. Zudem kann Osborn als Begründer der Forschung zum Exil deutschsprachiger Künstler und Kunsthistoriker in den USA gelten. Ungeachtet seiner Bedeutung steht eine Gesamtdarstellung seines Lebenswerks noch aus. Mit einer Bibliographie seiner zahllosen Veröffentlichungen soll dafür die Grundlage geschaffen werden.

VERLAGSGESCHICHTE  |  DRITTES REICH

Als Beitrag zu Band 3 (Drittes Reich), Teil 2, der ›Geschichte des deutschen Buchhandels im 19. und 20. Jahrhundert‹, die im Auftrag des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels von dessen Historischer Kommission herausgegeben wird, soll ein kursorischer Überblick über die Kunst- und Architekturverlage des Dritten Reichs sowie deren Buch- und Zeitschriftenprogramm gegeben werden.